Schokoladenmanufaktur
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Die Externsteine bei Horn
| Im schönen Teutoburger Wald befindet sich ein über 35m hohes Felsmassiv, das aus 13 bizarren Sandsteinfelsen des Neokoms besteht. Urwüchsig und zerklüftet ragt es in eine grüne Landschaft. Bizarre Felsen aus der Frühzeit, die fast mühelos zu besteigen sind, bieten einen wunderschönen Ausblick auf einen Teil des Eggegebirges. Schauen Sie sich einmal das um 1130 von einem unbekannten Künstler gemeißelte Relief in einem der Eckfelsen an. Es stellt die Kreuzabnahme Christi dar und zeugt von der langen Kultur dieses Lebensraumes. Übrigens: laut Insiderkreisen sind die Externsteine einer der drei Mittelpunkte der Erde! |
Der Pfeifenkump
| Der Pfeifenkump in Horn, ein historischer Straßenbrunnen der bereits im Jahre 1452 in alten Schriften erwähnt wird, ist eines der historischen Wasserreservoire der Stadt. Er wurde 1860 neu hergestellt. Der Brunnen befindet sich im Zentrum der Stadt und diente den Menschen früherer Jahrhunderte zur Wasserversorgung. So führte bereits 1546 eine Leitung vom Bornsberg zu den verschiedenen "Kümpen" (Brunnenbecken) der Stadt. Der Brunnen ist aus hochwertigem Osning-Sandstein gefertigt, der aus Brüchen in Stadtnähe stammt. Das ortstypische Material stellt einen stadtbildprägenden Werkstoff dar, der auch andere Gebäude und Anlagen kennzeichnet. |
Die Malzdarre
| Die Malzdarre, auch Eulenturm, wie er im Volksmund genannt wird, ist der einzige noch erhalten gebliebene Stadtturm. Ehemals gehörten 6-7 Türme zur alten Horner Stadtmauer, von der heute noch ein großer Teil steht. Wann die Stadtmauer und damit auch die Malzdarre genau erbaut wurde, läßt sich nicht nachweisen. Die Stadtmauer muß aber schon im Jahre 1382 da gewesen sein, da sie auf einer Urkunde aus diesem Jahr erwähnt wird. |
Das Rathhaus in Horn
| Das Rathhaus auf dem Marktplatz wurde zwischen 1865 und 1866 von Wilhelm Lakemeier erbaut, einem Steinheimer (Westfalen) Architekten und Bauunternehmer. Die ursprüngliche Form wurde 1956 durch weitere rückwärtige Anbauten erweitert. Die zum Markt gerichtete Seite zeigt zwei Risalite, welche von Dreiecksgiebeln bekrönt werden. Die Giebel sind zusätzlich mit Pinakeln verziert. Seitlich befindet sich ein polygonaler Eckturm. |
Das Hermannsdenkmal bei Detmold
| Erbaut von Ernst von Bandel, wurde das Hermannsdenkmal am 16. August 1875, nach langjähriger Bauzeit, feierlich eingeweiht. Es erinnert an die Schlacht im Teutoburger Wald, die Schlacht des Germanenfürsten Arminius, genannt Hermann, gegen den römischen Statthalter Varus. Im Jahre 9 n. Chr. wurden hier die römischen Legionen von den durch Arminius vereinigten germanischen Stämmen vernichtend geschlagen. Das Denkmal weist eine Gesamthöhe von 53,46m auf. Davon entfallen auf den Unterbau aus Sandstein 26,89m, auf das Standbild aus Kupfer 26,57m. Die Länge des Schwertes beträgt 7m, wiegt 11 Zentner und ist mit der Inschrift versehen: Deutsche Einigkeit meine Stärke. Meine Stärke Deutschlands Macht! Das Hermannsdenkmal ist bis zu einer Höhe von etwa 27m zu begehen, von wo aus sich dem Besucher ein herrlicher Rundblick über die Umgebung bietet. |
Das LWL-Freilichtmuseum Detmold
| Es ist das größte Freilichtmuseum Deutschlands. Auf 80 Hektar herrlicher Landschaft erleben Sie die Vielfalt der ländlichen und ackerbürgerlichen Kultur Westfalens. Über 500 Jahre Geschichte werden durch 100 verschiedene Gebäude und ihre originale Ausstattung repräsentiert. Hier finden Sie den ärmlichen Kotten und das Tagelöhnerhaus, den prächtigen Schultenhof sowie das Wohnhaus des wohlhabenden Schnapsbrenners. In ihrer Gegensätzlichkeit zeigen sie anschaulich die sozialen Unterschiede der damaligen Gesellschaft. In historischen Werkstätten können Sie während der gesamten Saison Handwerkern über die Schulter schauen, die nach historischen Methoden spinnen, weben, backen, schmieden oder mahlen. |
Das Residenzschloss in Detmold
| Im Stil der Weserrenaissance erbaut, war es seit dem 16. Jahrhundert Sitz der Grafen und Fürsten zur Lippe. Der mächtige Rundturm zeugt noch heute davon, daß hier vor der Erbauung des Schlosses eine Wasserburg stand. Eine Führung durch das Schloss ist schon allein wegen der über 300 Jahre alten Gobelins lohnenswert. Verschlossen bleiben dem Besucher die Privaträume des Fürsten Armin Prinz zur Lippe (Detmold), der auch heute noch hier wohnt. |
Die Erlöserkirche in Detmold
| Die evangelisch-reformierte Erlöserkirche (Marktkirche) steht im Herzen von Detmold. Es handelt sich um einen spätgotischen Kirchenbau. Der Innenraum ist schlicht gehalten, verfügt aber über beeindruckende spitzbogige Fenster im gotischen Stil. Zudem existiert ein Taufbecken aus Sandstein. 1564 wurde der mächtige Turm, welcher das heutige Stadtbild von Detmold prägt, fertiggestellt. Dieses Datum ist auch über dem Eingang erkennbar. Um 1596 wurden sogar Turmwächter angestellt, welche als Brandwächter im Turm wohnhaft waren. Die Glocke überstand sowohl den Ersten als auch den Zweiten Weltkrieg unbeschadet und stellt so heute die älteste Bronzeglocke in Detmold dar. |
Weitere interessante Ziele in der Umgebung
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